Sent: Dienstag, 30. Oktober 2007 09:53
To: umwelttelefonvie@yourccc.com; info@austrocontrol.at; buergermeister@magwien.gv.at; werner.faymann@bmvit.gv.at; josef.proell@bmlfuw.gv.at; Alfred.Gusenbauer@spoe.at
Cc: b.pongratz@viennaairport.com; h.kaufmann@viennaairport.com; erich.valentin@spw.at; roman.stiftner@oevp-wien.at; Ernst.Paleta@wien.oevp.at; christa.kranzl@bmvit.gv.at; petra.bayr@spoe.at; sch@ggu.magwien.gv.at; post@wua.magwien.gv.at; spoe@spoe.at; peter.kostelka@volksanw.gv.at; ruediger.maresch@gruene.at; georg.irsa@gruene.at; maria.hofbauer@gruene.at; alexander.vdbellen@gruene.at; toni.mahdalik@fpoe.at; peter.westenthaler@bzoe.at; fluglaerm.liesing@gmail.com; 'Georg Hartl'
Subject: Nichteinhaltung des Nachtflugverbots und Forderung nach Minimierung der Anzahl der Menschen, die vom Fluglärm betroffen sind!
Sensitivity: Personal


Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute um 5:19 wurde ich von einem laut dröhnenden Flugzeug aus dem Schlaf gerissen. Gestern wurde ich auch noch um 22:25 und 22:28 durch Fluglärm am Einschlafen gehindert.

Zu diesen lauten Überflügen ersuche ich um nähere Auskünfte und um eine Begründung, warum das Nachtflugverbot für Wien schon wieder nicht eingehalten wurde?

Da die Austro Control den Fluglärm offensichtlich nicht anders unter Kontrolle bringen kann, fordere ich die Abschaffung aller Flugrouten, welche über Wien und dessen südlichen Rand verlaufen!

Es kann ja nicht sein, dass das dichtest besiedelte Gebiet Österreichs zur Förderung des ohnehin rapide ansteigenden Flugverkehrs, systematisch durch Fluglärm beeinträchtigt wird. Vielmehr sollte die Anzahl der vom Fluglärm Betroffenen minimiert werden, indem ausschließlich Flugrouten geflogen werden, bei denen möglichst wenige Menschen vom Fluglärm betroffen sind.

Die im so genannten Mediationsverfahren beschlossenen Flugrouten über Liesing und die geplante 3. Piste sind hier Schritte in die völlig falsche Richtung, betreffen diese doch Wien und das dichtest besiedelte Gebiet Niederösterreichs im Süden von Wien.  

Hier besteht dringender politischer Handlungsbedarf, der sich doch nicht darin erschöpfen kann, den Betroffenen zu sagen, dass eben Opfer für die Wirtschaft gebracht werden müssten!  

Auch Hinweise auf das so genannte Dialogforum helfen niemanden etwas, ist dieses nicht nur finanziell vom Flughafen abhängig, sondern zeichnet sich auch dadurch aus, dass dort konsequent an den Fehlentscheidungen des Mediationsverfahrens festgehalten wird!

Mit freundlichen Grüßen,