Donnerstag, 29. Jänner 2009 15:17
To: buergerservice@lebensministerium.at; post@wua.magwien.gv.at; kontakt@ullisima.at
Cc: werner.faymann@spoe.at; fbm@bmvit.gv.at; buergermeister@magwien.gv.at; buero.berlakovich@lebensministerium.at; robert.thaler@lebensministerium.at; erich.valentin@spw.at; manfred.wurm@wien.gv.at; roman.stiftner@oevp-wien.at; Ernst.Paleta@wien.oevp.at; doris.bures@bka.gv.at; christian.deutsch@spoe.at; petra.bayr@spoe.at; peter.kostelka@volksanw.gv.at; ruediger.maresch@gruene.at; georg.irsa@gruene.at; marianne.bernold@gruene.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; toni.mahdalik@fpoe.at; josef.bucher@parlament.gv.at; westenthaler@bzoe.at; manfred.bialonczyk@bmvit.gv.at; fluglaerm.liesing@gmail.com; gabriela.moser@gruene.at
Subject: Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk - UVP für die 3. Piste wird nicht ernstgenommen

Sensitivity: Personal

Categories: Private

Sehr geehrte Damen und Herren!

Dröhnender Fluglärm mit bis zu 80 dB zerstört wieder einmal die Ruhe in den dicht besiedelten Grünruhelagen und angrenzenden Naherholungsgebieten Liesings. Bei dem Gedanken an die Auswirkungen einer 3. Piste auf das bis 2004 praktisch fluglärmfreie Liesing und auf andere Gebiete im weitem Umkreis des Flughafens kann einem jetzt schon das Schaudern kommen.

Vor allem, wenn man verfolgt hat, wie der Flughafen seit Wochen in den verschiedensten Medien von einem für das 1. Halbjahr 2009 zu erwartenden, positiven UVP-Bescheid berichten lässt. Offensichtlich geht man davon aus, dass die dafür zuständige Behörde die Piste für den Transitflugverkehr einfach durchwinkt. Schließlich wurden ja die bisherige Ausbauten und Verlagerungen von Flugrouten auf dichtest besiedeltes Gebiet auch ohne Berücksichtigung der Betroffenen durchgesetzt. UVP-Verfahren scheinen - zumindest wenn es nach dem Flughafen geht - ohnehin nur formalen Charakter haben.

Dass die negativen Umweltauswirkungen (Lärm, Feinstaub u.a. Luftschadstoffe) einer 3. Piste im Normalbetrieb Projekte wie Hainburg und Zwentendorf bei weitem in den Schatten stellen, scheint da keine Rolle zu spielen. Wenn man nur irgendwie mit Arbeitsplätzen argumentieren kann, zählt die Zerstörung der Lebensqualität einer ganzen Region genauso wenig, wie negative Auswirkungen auf die Gesundheit 100.000er.

Und falls sich das Projekt wirtschaftlich nicht rechnen sollte, wird - wie beim Flugverkehr üblich - der Steuerzahler zur Kasse gebeten.

Mit freundlichen Grüßen,