Sehr geehrte Damen und Herren!
Wieder einmal dröhnende Überflüge Sonntag Früh kurz nach 7h (7:08, 7:10, 7:13...) mit bis zu 72 Dezibel über dem dicht besiedelten 23. Bezirk, für die es nicht die geringste technische Notwendigkeit geben dürfte und die dem Sinn der Luftverkehrregeln nach dem Schutz dicht besiedelter Gebiete widersprechen dürften. Denn bei rund 10 Landungen in den zweieinhalb Stunden zwischen 6:00 und 8:30 und bei Nordwestwind, gibt es technisch gesehen genug Alternativen und somit keinen Grund diese Weckflüge ausgerechnet über das Wohngebiet von 100.000 Menschen zu veranstalten!
Der so genannte Mediationsvertrag mag zwar eine politische Begründung sein, warum soviel unnötig über Liesing geflogen wird, aber eben keine technische Notwendigkeit.
Und damit stellt sich einmal mehr die Frage nach der politischen Verantwortung für die unausgewogene Missachtung der Interessen der Bevölkerung die hier im Gegensatz zu den Interessen des Flugverkehrs steht.
Denn es kann doch wohl nicht sein, dass möglichst kurze Rollwege oder möglichst kurze Flugrouten wichtiger sind als die Gesundheit und Lebensqualität von 100.000 Menschen! Denn die Kosten für längere Rollwege oder meist vernachlässigbar längere Flugrouten hat der Flugverkehr zu tragen, die nicht unbeträchtlichen Gesundheitskosten die sich aus unnötig vielen vom Fluglärm Betroffenen in Liesing ergeben, werden dem österreichischen Gesundheitssystem und damit der Allgemeinheit aufgebürdet.
Mit freundlichen Grüßen