Mittwoch, 24. Februar 2010 08:16
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Subject: Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk - Konsequentes Verlärmen dicht besiedelten Gebiets im Einklang mit den (Nicht-)Aussagen des Vertreters der Wiener Stadtregierung in Sachen Fluglärm

Sensitivity: Personal

Categories: Private

Sehr geehrte Damen und Herren!

Auch die Flugspuren von Montag belegen, dass völlig rücksichtslos über dicht besiedeltes Gebiet geflogen wurde. So wird über den Süden und den Norden Wiens gestartet, statt über möglichst unbesiedeltes Gebiet zu fliegen:



Auch nach 20h  wurde zu allen Nordwestdestination über das dichtest besiedelte Liesing (Flugroute LANUX1C, KOVEL1C) gestartet - trotz Südwind und damit Rückenwind beim Start:



Dass es hier am Abernd einen (Mega)stau gegeben hätte, wenn man dicht besiedeltes Gebiet umflogen hätte, indem man für alle Nordwestdestination Richtung Süden gestartet und über möglichst unbesiedeltes Gebiet weitergeflogen wäre, ist bei 16 Landungen in einer Stunde wenig glaubhaft:



Dass an diesem Tag dann auch noch quer über Liesing gelandet wurde, zeigt wie konsequent Wiener Stadtgebiet verlärmt wird:



Wenn man die (Nicht-)Aussagen eines Herrn Gemeinderats Valentin zur Fluglärmproblematik bei der Wiener Stadtkonferenz verfolgt hat, sollte man sich aber vielleicht nicht wirklich darüber wundern, wenn möglichst viel über Wien geflogen wird und damit der volkswirtschaftliche Schaden durch den Flugverkehr maximiert wird.

Mit freundlichen Grüßen