Sent: Samstag, 12. März 2011 20:16
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Subject: Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk am Samstag, 12. März 2011, ab 7.06 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren des VIE und der AustroControl!
Sehr geehrtes Team Infotelefon Umwelt und Luftfahrt!
 
Ich beschwere mich über die fortgesetzte Lärmentwicklung in Wien-Liesing, wie auch heute, am Morgen des Samstag, 12. März 2011.

Die Überflüge setzten bereits um 7.06 Uhr ein, wodurch wir geweckt wurden.
 
Die auf der Homepage der BI Liesing gegen Fluglärm http://www.fluglaerm.at/liesing/ verlinkten Messstationen zeigen dabei Schallpegel von über 70dB (C)!


Unsere für Schlaf und Erholung erforderliche Ruhe ist massiv gestört - im aktuellen Fall sogar am Wochenende..
Die schädliche physiologische Wirksamkeit derartiger Schallereignisse ist hinlänglich wissenschaftlich untersucht und dokumentiert.

Mit uns sind zehntausende andere Menschen im Raum Liesing/Perchtoldsdorf
und hochwertige Naturräume wie der Naturpark Föhrenberge und das Waldgebiet Maurer Berg betroffen.
 
Ich ersuche Sie dringend, in Einhaltung der Luftverkehrsregeln dicht besiedelte Gebiete nicht zu überfliegen oder bei Flügen über dichtbesiedeltes Gebiet eine Flughöhe einzuhalten, durch die unnötige Lärmbelästigungen vermieden werden.


Gleichzeitig sind gerade in ohnehin schon belasteten Ballungsräumen auch die Betroffenheit durch sonstige Immissionen des Flugverkehrs wie Feinsststaub in Betracht zu ziehen.  


Für die Flugrouten über Liesing ist mir auch nach intensiven Recherchen keine technische Notwendigkeit bekannt.
 
Gesundheit und Lebensqualität derart vieler hier in Liesing in ursprünglichen Ruhe- und Erholungsgebieten (d.h. vor dem Frühjahr 2004) am Stadtrand Wiens lebender und ihre Freizeit verbringender Menschen dürfen nicht weiter beeinträchtigt werden, und ich fordere Sie auf, das in Ihre Flugplanungen und Überlegungen offen und nachhaltig zu integrieren.


 
Die angeschriebenen politischen Meinungsbildner und Entscheidungsträger ersuche ich ihrem Mandat entsprechend um Einsatz für die Lebensqualität in und um Wien, deren Minderung nach meiner Überzeugung politisch-wirtschaftlich nicht argumentierbar und nicht gegen kurzfristige Vorteile - wo auch immer diese liegen mögen - abtauschbar ist.


Ökologische, gesundheitliche und soziale Aspekte des auslösenden Flugverkehrs müssen gerade in der gegenwärtigen Phase der Umorientierung der Werte durch Klima- und Energiediskussionen in den Vordergrund treten.


 
Mit freundlichen Grüßen