Weckflüge Samstag früh über dicht besiedelten 23. Bezirk bringen die volkswirtschaftliche Unsinnigkeit der Flugrouten über Liesing leicht verständlich auf den Punkt:
Fehlende Notwendigkeit für Starts über den dicht besiedelten 23. Bezirk: in der Früh gibt sicher keine Notwendigkeit dafür so viele Menschen zu beschallen, da es um diese Zeit mehr als ausreichen Platz im Luftraum vorhanden ist und es damit offensichtlich ist, dass mehr als ausreichend Alternativen über weitgehend unbesiedeltem Gebiet zur Verfügung stehen (auch sonst gibt es keine Notwendigkeit, stattdessen wird vor allem dort geflogen wo es den Airlines und der Austro Control passt, Kompromisse sind bestenfalls halbherzig und werden dann oft auch nicht eingehalten)
Gesundheitsschädlichkeit: künstlich aufgeweckt zu werden ist sicher nicht gesund (gilt selbstverständlich auch für den Abend und andere Erholungszeiten). Da Fluglärm und Feinstaub aus Triebwerken das Risiko für eine Reihe von schweren und teuren Erkrankungen erhöhen, sind damit auch entsprechende Kosten für die Allgemeinheit verbunden.
Aussagen der Verantwortlichen entsprechen nicht der Realität: Politikeraussagen und Aussagen der Austro Control zwischen 21 Uhr und 7 Uhr werde nicht über Liesing geflogen, werden damit widerlegt (nur einer von vielen Widersprüchen zwischen der Realität und Aussagen der Flugverkehrslobbyisten, die mit der 3. Piste und der dafür eingereichten Vervielfachung der Belastung Liesings statt der angekündigten Entlastung einen weiteren Höhepunkt entgegenstreben)
Zur Illustration:
Ich beschwere mich über den unzumutbaren Fluglärm in Liesing und ersuche um die unverzügliche Einhaltung der Luftverkehrsregeln, welche die Vermeidung von unnötigem Fluglärm - insbesondere über dicht besiedelten Gebieten wie Liesing - vorschreiben!
Weiters fordere ich auch die vollständige Rücknahme der seit 2004 über Liesing gelegten Flugrouten, die entgegen allen Versprechungen zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität und Gesundheit von 100.000 Betroffenen führen und zu denen es genug Alternativen mit um Größenordnungen weniger Betroffenen gibt!