Montag, 21. November 2011 20:54
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Subject: Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk - Behauptungen von Flugverkehrslobbyisten und die Realität

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Während der EU vom BMVIT lärmschonende Maßnahmen wie eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 250 Knoten unter 3 km Höhe vorgegaukelt werden, fliegt die AUA im Tiefflug mit 300 Knoten über den dicht besiedelten 23. Bezirk.

Während der Verhandlungen über die Schaffung der nachweisbar unnötigen Flugroute über Liesing wurden von der Gemeinde Wien 4 km Mindestüberflughöhe gefordert. Dann gab man sich mit den Versprechen der "Experten" zufrieden, dass es in Liesing zu keiner zusätzlichen Lärmbelastung kommt. Jetzt dröhnt die AUA, auf deren Betreiben die Flugroute angeblich geschaffen wurde, am späten Abend nur 1,5 km Höhe über dicht besiedeltes Wohngebiet (z.B. heute 20:26):



Dass es dadurch zu keiner zusätzlichen Lärmbelastung durch die Flugroute über Liesing kommt, ist damit genauso unter Realitätsverweigerung einzustufen, wie dass ein Großraumflugzeug wie der A380 beim Start fast nicht mehr hörbar ist oder alle Menschen und damit auch kleine Kinder auch mit 8 Stunden Schlaf auskommen.


Aber offensichtlich reicht es, wenn Flugverkehrslobbyisten behaupten, irgend etwas wäre so oder so, damit ihren Wünschen nach Profitoptimierung nachgegeben wird. Das Nachsehen hat dann die Bevölkerung, welche dann mit den gesundheitsschädlichen Resultaten dieser unfassbaren Politik konfrontiert ist.