Warum wird auch heute wieder der 23. Bezirk mit seinen vielen Grünruhelagen bereits in aller Früh in eine Lärmzone verwandelt? Nur weil die AUA gemeint hat, sie bräuchte diese kürzere Startroute um damit ihr chronisch defizitäres Geschäft zu sanieren und angebliche Experten behauptet haben, es käme dadurch zu keiner zusätzlichen Lärmbelastung in Liesing? Oder doch weil es sich damit einige, die in der Flughafen-Mediation offensichtlich das Sagen gehabt haben, nach dem Super-Floriani-Prinzip "Verschon mein Haus, zünd' dafür 100.000 andere an" gerichtet haben? Oder ist es die Kombination, die in Wirklichkeit den von der Austro Control behaupteten "besonderen Charme" der Flugroute über Liesing ausmacht?
Die Kosten dafür
zahlen jedenfalls nicht nur die unnötig vielen Betroffenen aus dem 23. Bezirk
und dessen Umgebung, deren Lebensqualität und Gesundheit gefährdet wird, sondern
auch die Steuerzahler. Denn der wird auch für die unnötig hohen
Gesundheitskosten die Zigtausende dröhnende Überflüge dichtest
besiedelten Gebiets verursachen, zur Kasse gebeten. Und das obwohl es
ausreichend Alternativen gibt, die auch Fluglinien und ihren Gästen
zumutbar sind:
Um dem den in den HYPERLINK
"http://www.fluglaerm.at/liesing/Recht.html"Luftverkehrsregeln
verankerten Schutz dicht besiedelter Gebiete zu entsprechen, sind die
exemplarisch eingezeichneten Abflugrouten (grün), die Wien und seine
Siedlungsachsen umfliegen, die beste Alternative. Die Abflugroute über Liesing
(schwarz umrandet) widerspricht hingegen dem §9 der Luftverkehrsregeln, da es
damit zu einer unnötigen Lärmbelastung im dichtest besiedelten Gebiet kommt.