Gesendet:                       Montag, 07. Oktober 2013 19:20

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Betreff:                           Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk - Rücksicht hat Vorrang?!

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Während bei den Wiener Linien eine große Kampagne mit dem Motto „Rücksicht hat Vorrang!“ läuft, gelten für die Austro Control und Fluglinien scheinbar völlig andere Maßstäbe. Und so wird entgegen allen politischen Versprechen weiterhin völlig rücksichtlos im Minutenabstand über den dicht besiedelten 23. Bezirk gestartet und gelandet, obwohl es dafür nicht die geringste Notwendigkeit gibt. Zur Illustration nur die lauten Überflüge ab heute 6:38:

 

 
Die zuständige Verkehrsministerin behauptet (trotz Weisungsrecht und Aufsichtspflicht), dass dafür die Austro Control verantwortlich sei, die sich wiederum darauf ausredet, dass ja das Land Wien ja an einer sogenannten Mediation beteiligt war, von der man just die Betroffenen in Liesing  angeblich absichtlich nicht informiert hat.

Womit sich einmal mehr die Frage stellt, wann man hier endlich die fairer Weise längst fälligen Korrekturen vornimmt und auf die bereits seit langem existierenden Alternativen mit um Größenordnungen weniger Betroffenen umstellt?

Oder ist die Wiener Stadtregierung entgegen früheren Stellungnahmen zur Meinung gelangt, dass ein gesunder Flughafen einfach um vieles wichtiger ist als eine gesunde Bevölkerung?

Eine - ohnehin wirtschaftlich unsinnige - 3. Piste Richtung Wiener Zentralraum würde das Fluglärmproblem im Süden und Westen Wiens naheliegender Weise einfach nur verschärfen. Wer das Gegenteil behauptet, hat entweder keine Ahnung von Parallelpistensystemen oder einen - warum auch immer - stark ausgeprägten Hang zur Realitätsverweigerung.

Mit freundlichen Grüßen