Gesendet:                       Freitag, 22. August 2014 23:39

An:                                  fbm@bmvit.gv.at; Petra.Grabner-Zeleny@bmvit.gv.at; wolfgang.papesch@bmvit.gv.at; erich.valentin@spoe.at

Cc:                                   Martin Tögel; werner.faymann@spoe.at; buergermeister@magwien.gv.at; kontakt@ullisima.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; service@lebensministerium.at; obu@lebensministerium.at; gerald.bischof@spoe.at; manfred.juraczka@wien.oevp.at; roman.stiftner@oevp-wien.at; Ernst.Paleta@wien.oevp.at; roman.schmid@fpoe-wien.at; doris.bures@spoe.at; christian.deutsch@spoe.at; ruediger.maresch@gruene.at; tarik.darwish@gruene.at; maria.vassilakou@gruene.at; georg.willi@gruene.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; toni.mahdalik@fpoe.at; gerhard.deimek@fpoe.at; info@teamstronach.at; matthias.strolz@parlament.gv.at; michael.schiebel@neos.eu; vac@volksanwaltschaft.gv.at; info@austrocontrol.at; liesing@fluglaerm.at

Betreff:                           Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk -  Auskunftsersuchen laut UIG

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!
Auch ich habe heute (Nachmittag) ähnliche Beobachtungen, wie Dr. Tögel gemacht, als Flieger - zusätzlich zur üblichen täglichen Störung von den startenden Flugzeugen mit üblem Gedröhne - unseren Bezirk in geringer Höhe Richtung NO überflogen haben - zur Abwechslung mit hohem pfeifendem Lärm. Auch ich beschwere mich darüber, dass Sie nun Liesing von allen Seiten belärmen.

Auch ich ersuche um Auskunft laut UIG, warum vermehrt über Liesing gelandet wird, wie der hier angegebene Fall begründet wird, insbesondere warum das Flugbegrenzungsgebiet verletzt wurde, und darüber, wie das in Ihre Statistik über die Anzahl der Überflüge von Liesing eingerechnet wird.

Brigitte Buschbeck






Am 22.08.2014 09:23, schrieb Martin Tögel:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Dass die Flugzeuge die bei Windstille auf der Piste 11 über dicht besiedeltes landen vorher auch noch alle einen Bogen über Perchtoldsdorf und Liesing machen, kann ich mir nur noch mit einem Desinteresse an der Bevölkerung erklären, dass bereits an der Grenze zur puren Boshaftigkeit ist. Ich kann nur hoffen, dass die dafür Zuständigen sich bereits bei Lebzeiten dafür verantworten müssen.

Daher ersuche ich um Auskunft laut UIG, ob das Minimierungsgebot im Luftfahrtgesetz hier nicht missachtet wurde und falls das nach Meinung der Behörde BMVIT nicht der Fall ist, wie das im konkreten Einzelfall begründet wird, dass hier alle Flugzeuge extra nochmals einen Umweg über dicht besiedeltes Gebiet fliegen müssen.

Zur Erinnerung:

Minimierungsgebot im HYPERLINK "http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011306"Luftfahrtgesetz: 

§ 120a. (1) Die Austro Control GmbH hat die zur sicheren, geordneten und flüssigen Abwicklung des Flugverkehrs erforderlichen An- und Abflugverfahren und Verfahren für den Streckenflug festzulegen. Es ist dabei auf die Abwehr von den der Allgemeinheit aus dem Luftverkehr drohenden Gefahren, wie insbesondere auf eine möglichst geringe Immissionsbelastung, Bedacht zu nehmen.

(2) Die Austro Control GmbH und die gemäß § 120 Abs. 2 betrauten Flugsicherungsorganisationen können im Rahmen der Wahrnehmung der ihnen übertragenen Flugsicherungsaufgaben die zur sicheren, geordneten und flüssigen Abwicklung des Flugverkehrs erforderlichen allgemeinen Anordnungen treffen. Es ist dabei auf die Abwehr von den der Allgemeinheit aus dem Luftverkehr drohenden Gefahren, wie insbesondere auf eine möglichst geringe Immissionsbelastung, Bedacht zu nehmen.

Zur Illustration der 4 Einzelfälle heute Vormittag:

 

 



 

 .............................und 3 weitere Beispiele der Kürze halber hier nicht mehr gezeigt (Brigitte Buschbeck)

 

 



 

Mit freundlichen Grüßen