Gesendet:                       Montag, 20. Oktober 2014 09:04

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Betreff:                           Gesetze und Verordnungen - Schall und Rauch

 

Wenn man die Gesetze und Verordnungen zum Luftverkehr liest, könnte man meinen es wäre ja ohnehin alles in Ordnung. Wenn sie befolgt werden würden wäre das auch so. Die zuständige Behörde kümmert sich allerdings sehr wenig darum, denn um Auslegungsunterschiede kann es sich kaum handeln.

Wird zum Beispiel vorgeschrieben, dass „kein größerer Lärm verursacht werden dürfe als es der ordnungsgemäße Betrieb von Luftfahrzeugen oder Luftfahrgeräten unvermeidbar mit sich bringe“ dann kann das ja kaum bedeuten, dass ein Großteil der Landungen und Starts über dem dichtest besiedeltem Gebiet Österreichs geführt werden, obzwar es eindeutig auch andere Möglichkeiten gibt.

Oder „Der Durchflug durch das Flugbeschränkungsgebiet Wien ist nur zulässig (c) mit Luftfahrzeugen, die den Flughafen Wien-Schwechat nach Instrumentenflugregeln in Richtung Osten oder Süden anfliegen.“ kann ja kaum bedeuten „egal woher die Flugzeuge kommen, wenn sie irgendwann einmal landen (was erwiesener Maßen alle tun) können sie im Flugbeschränkungsgebiet fliegen wie sie wollen.  

Die Liste ließe sich beliebig erweitern und das obzwar die Gesetze und Verordnungen ohnehin schon so verfasst sind, dass den Interessen der Flugwirtschaft keinesfalls geschadet wird.

Vor dem Gesetz sind alle gleich nur die Flugwirtschaft ist gleicher.