Gesendet:                       Mittwoch, 18. März 2015 20:10

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Betreff:                           Beschwerde über den Fluglärm im 23. Bezirk und die Nichteinhaltung gesetzlicher Schutzbestimmungen

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wenn nicht gerade über Wien - und damit dank „genialer“ Gegenanflugroute samt Abkürzungen auch über Liesing - gelandet wird, dann muss eben über Liesing gestartet werden. Als Erklärung warum man hartnäckig an der überfallsartig 2004 auf Liesing verlegten Flugroute festhält, bieten sich am ehesten notorische Schwierigkeiten mit der Interpretation von Gesetzesstellen an, die nicht ausschließlich den Interessen der Flugverkehrslobby dienen.  

So versteht unter dem Minimierungsgebot der schädlichen Immissionen, die Minimierung der für das Budget der Airlines schädlichen Emissionen. Und um Gefahren aus der Luftfahrt abzuwehren, setzt man – ganz im Sinne des Wiener Bürgermeisters – auf die Wiener Feuerwehr. Schließlich wäre das auch viel zu gefährlich, wenn ein Flugzeug dort abstürzt, wo erst die freiwillige Feuerwehr alarmiert werden muss und es vielleicht nicht einmal ausreichend große Gebäude gibt, um den Absturz abzubremsen.

Daher fliegt man bei Windstille, die sich bekanntlich durch die gefährlichen 1er Böen auszeichnet, sicherheitshalber dort, wo am meisten Menschen wohnen.

Zur Illustration  nur als ein Beispiel von vielen  – der dröhnende Start heute um 19:32 in nicht einmal 3 km Höhe, der der Länge nach über den dicht besiedelten 23. Bezirk erfolgt ist.

 

Mit freundlichen Grüßen