Gesendet:                       Montag, 04. Mai 2015 20:47

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Betreff:                           Lösungen im Interesse aller die es sich auf Kosten der Liesinger und der Steuerzahler gerichtet haben?

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Weckflüge in der Früh auf der Bumerang Nachtflugroute die zuerst über die gesamte südliche Siedlungsachse verlärmt, bevor sie diagonal über den Südwesten Wiens verläuft.

Danach dröhnende Starts im Minutentakt längs über den 23. Bezirk.

Unter Tags landende Flugzeuge, die mit einem hässlichen Kreischen im Tiefflug quer über das dicht besiedelte Liesing und das angrenzende Naherholungsgebiet fliegen, bevor sie mit einem weiteren Abkürzer über Hietzing auf die Westeneinflugschneise einkurven.

Und als krönender Abschluss des Tages wieder dröhnende Starts im Abstand von 2 Minuten – konzentriert auf jener Abflugroute, wo am meisten Menschen wohnen.

Das hat man sich in der Mediation fein ausgedacht. Nachdem die davon betroffenen sicherheitshalber nicht eingeladen waren, hat man sich auch noch behaupten getraut, dass es im Interesse aller war, den Fluglärm auf den 23. Bezirk abzuschieben. Stellt sich nur die Frage, ob alle vielleicht nur jene Manager der an den Verhandlungen beteiligten Unternehmen sind, die von dieser „Lösung“ entlastet wurden oder ob es einen anderen (selbstverständlich nie öffentlich  genannten) Grund gibt, weiter an diesen sowohl den Luftverkehrsregeln als auch dem Luftfahrtgesetz widersprechenden Vereinbarungen festzuhalten, die noch dazu zu Lasten des Steuerzahler gehen!

Mit freundlichen Grüßen